Sicherung der Rahmenbedingungen für eine einwandfreie Papierherstellung aus Altpapier

Die jüngst von China auferlegten hohen Qualitätsstandards für zahlreiche Papiersorten haben weltweite Folgen für den Handel mit Altpapier. Das europäische Altpapierrecycling kann sich nicht mehr allein darauf verlassen, die europäische Sortenliste EN 643 zu verabschieden. Vielmehr müssen die Qualitätsanforderungen an die einzelnen Altpapiersorten auch tatsächlich in die Realität umgesetzt werden können, um eine einwandfreie Papierherstellung aus Altpapier zu gewährleisten. Deshalb setzten sich die Mitglieder des Arbeitskreises Papierrecycling in den Mitgliedschaften im DIN und dem europäischen CEN in der Normungsarbeit dafür ein, diesen Praxisbezug stärker als bisher zu berücksichtigen.

 

Der Praxisbezug macht deutlich, dass qualitätsorientiertes Papierrecycling ohne eine systematische, flächendeckende Getrennterfassung nicht umsetzbar ist. Auch nach der Erfassung kommt es darauf an, auf allen Etappen des Papierrecyclings Qualitätsanalysen durchzuführen. Der BDE hat deshalb gemeinsam mit dem IWARU-Institut einen präzisen Handlungsleitfaden entwickelt, um an jeder Anfallstelle Papierqualitätsanalysen durchzuführen. Darüber hinaus ist es durch verbändeübergreifende Aktivitäten unter aktiver Mitarbeit des Arbeitskreises Papierrecycling gelungen, den EUWID-Papierpreisindex als verlässliche und praktikable Bezugsgröße am Markt fest zu etablieren.

 

Papier copy

 
01.02.2017 | Download

Entwicklung der Planmengen im Dualen System

 
08.12.2016 | Download

Vorstellung des Qualitätssicherungskonzeptes für Altpapier

 
01.05.2014 | Download

Handlungsanleitung zur guten Arbeitspraxis - Papierrecycling

Vorsitzender

Thorsten Feldt

Thorsten Feldt

Ansprechpartner im BDE

Dr. Andreas Bruckschen

Dr. Andreas Bruckschen

Tel: +49 30 5900335-31

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