Neues VerpackG - Was ändert sich mit der Novelle 2021?

Inhalte der Novelle des VerpackG - Verpackungsgesetz 2021 und die Auswirkungen auf die Praxis

Das Verpackungsgesetz (VerpackG) regelt das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die hochwertige Verwertung von Verpackungen.

Zuletzt hat das Bundesumweltministerium (BMU) einen Referentenentwurf einer Novelle des VerpackG vorgelegt.

Die Gesetzesnovelle dient der Umsetzung von Vorgaben der Einweg-Kunststoffrichtlinie (EU single-use plastics directive)  und der Abfallrahmenrichtlinie im Verpackungsgesetz.

Wesentlicher Inhalt der Novelle ist unter anderem die Festlegung eines erstmals verpflichteten (Mindest-)Rezyklatanteils für bestimmte Verpackungen.

Darüber hinaus werden im Rahmen der erweiterten Herstellerverantwortung auch digitale Marktplätze und Fulfilment-Dienstleister in den Kreis der Verpflichteten des Verpackungsgesetzes aufgenommen.

Die Ausdehnung der Registrierungspflichten der Hersteller für „alle“ Verpackungen soll der Verbesserung der Transparenz dienen.

Schließlich werden zahlreiche Informationspflichten und Vorgaben zur Abfallvermeidung, insbesondere in der Form der Erweiterung der Pfandpflichten und der Verpflichtung für bestimmte Verpackungen aus dem Lebensmittelbereich Mehrwegalternativen anzubieten, geregelt.

Die ambitionierten Vorgaben der Novelle werden alle betroffenen Wirtschaftsbeteiligten vor große Herausforderungen stellen.

Sie lernen im Webinar zur Novelle des VerpackG alle wesentlichen neuen Inhalte und deren zu erwartenden Auswirkungen auf die betriebliche Praxis kennen.

Darüber hinaus, können auch Ihre individuellen Frage- und Problemstellungen im Zusammenhang mit dem neuen VerpackG diskutiert werden.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an unserer Veranstaltung und stehen Ihnen für Rückfragen jederzeit gern zur Verfügung!


Programm


Die wesentlichen Inhalte des VerpackG

  • Europarechtlicher Hintergrund
  • Die aktuelle Regelung in Deutschland

Die wesentlichen Inhalte der Novelle des VerpackG

  • Vorgaben zur Getrenntsammlung von Einwegkunststoffgetränkeflaschen
  • Vorgaben zum Mindestrezyklatanteil für bestimmte Verpackungen
  • Haftung von Bevollmächtigten, Betreibern elektronischer Marktplätze und Fulfilment-Dienstleistern
  • Erweiterung der Registrierpflichten auf „alle“ Verpackungen
  • Erweiterte Nachweis- und Informationspflichten
  • Sonstige Neuregelungen

Die neue Einwegkunststoffverbotsverordnung

Kontakt

Andrea Schlaitz

Weiterbildung

Ramona Leuthold

Teamassistenz, Weiterbildung

Termine

15.06.202110:00 – 14:30 Uhr

Berlin
Online

BDE/VBS-Mitglieder250,00 €
Nicht-Mitglieder290,00 €
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verpackg neu aenderungen

Novelle des VerpackG

Das VerpackG hat den Zweck, Auswirkungen auf die Umwelt durch Verpackungsabfälle zu reduzieren oder ganz zu vermeiden. Im Zuge der Überarbeitung, kommt es zu verschiedenen Änderungen. Betroffen sind z.B. Vorgaben zur Getrenntsammlung von Einwegkunststoffgetränkeflaschen und der Mindestrezyklatanteil für bestimmte Verpackungen.

Ebenso ändern sich die Regelungen zur Haftung von Bevollmächtigten und Betreibern elektronischer Marktplätze sowie Fulfilment-Dienstleistern. Die Registrierpflichten werden auf „alle“ Verpackungen ausgedehnt und Nachweis- und Informationspflichten erweitert.


Organisatorisches


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Für alle weiteren Fragen rund um die Veranstaltung stehen wir Ihnen selbstverständlich gern zur Verfügung!