Probenahme flüssige Abfälle

Anforderungen, Risiken, Durchführung und Arbeitsschutz bei der Probenahme flüssiger Abfälle

Mitarbeiter von Unternehmen die flüssige Abfälle sammeln, recyceln oder entsorgen, müssen diese vorab für eine korrekte Einstufung beproben und analysieren.

Das Ergebnis hat entsprechenden Einfluß auf die Art und Möglichkeit der weiteren Behandlung und bildet nicht zuletzt die Basis für die Angebotserstellung an den Kunden.

Der Umgang mit flüssigen Abfällen birgt dabei oftmals ein spezifisches Risiko, wenn ihre Zusammensetzung und das damit möglicherweise verbundene Gefährdungspotential noch nicht bekannt ist.

Dieser Umstand stellt besondere Anforderungen an den Arbeitsschutz um mögliche Risiken für den Probennehmer auszuschließen bzw. zu minimieren.

Während für die Durchführung einer Probenahme fester und pastöser Abfälle mit der LAGA PN 98 bzw. der DIN EN 932-1 konkrete Vorschriften zur Durchführung einer solchen Probenahme existieren, gibt es diese für nicht-stichfeste - also flüssige Abfälle - so explizit nicht.

Hilfsweise wird hierfür die DIN 51750 (Teil 1 bis 3) “Prüfung von Mineralölen; Probenahme; Flüssige Stoffe” herangezogen.

Die Schulung dient daher der Vermittlung der Kenntnisse, wie eine Probenahme flüssiger Abfälle in der Entsorgungspraxis erfolgen kann, was es hinsichtlich der Repräsentativität der Probe zu beachten gilt und worauf aus Sicht des Arbeitsschutzes besonders zu achten ist.

Unser Referent Dr. - Ing. Marko Sieber, studierte Verfahrenstechnik an der BTU Cottbus, war danach u.a. als Analyseverantwortlicher mit der Durchführung chemischer Analysen betreut und ist seit 2011 als selbstständiger Ingenieur in verschiedenen Projekten mit abfallwirtschaftlichem Bezug tätig.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und stehen Ihnen für Rückfragen jederzeit gern zur Verfügung!

Kontakt

Andrea Schlaitz

Fort- und Weiterbildung

Bavithra Nathan

Assistenz Fort- und Weiterbildung

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Termine

23.11.202010:00 – 17:00 Uhr

Berlin
Digitale Teilnahme möglich

BDE/VBS-Mitglieder285,00 €
Nicht-Mitglieder335,00 €
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Seminarprogramm


Einführung und Planung der Probenahme für flüssige Abfälle

Zweck der Beprobung, Normen, Vorschriften und Begriffe.
Theoretische Grundlagen der Probenahme bei flüssigen Abfällen.
Bestimmung der richtigen Probemenge und des Probenumfanges.

Durchführung einer Probenahme

Gerätschaften zur Probenahme.
Möglichkeiten der Probenahme.
Praktische Durchführung.

Probenstabilisierung, Transport und Analyse

Analyseparameter und Möglichkeiten der Probenstabilisierung.
Vorschriften für den Probentransport und die Probenlagerung.
Aufbereitung und Analyse von Proben.

Arbeitsschutzrechtliche Aspekte im Zusammenhang mit der Abfallprobenahme

Arbeitsschutzausrüstung, Beständigkeit von Materialien gegen Chemikalien und Vorschlag zur Ausrüstung.


Organisatorisches


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Nach erfolgter Anmeldung erhalten Sie eine Benachrichtigung an die angegebene Kontakt-Email-Adresse.

Im Teilnahmebeitrag enthalten sind bei Präsenzterminen, wenn nicht anders angegeben, das Mittagessen sowie Getränke und Verpflegung während der Veranstaltung.

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Sollten sich organisatorische Änderungen ergeben, teilen wir Ihnen diese unverzüglich an die angegebene Kontakt-Email-Adresse mit.

Den Teilnehmern werden alle Folien digital zur Verfügung gestellt.

Für alle weiteren Fragen rund um die Veranstaltung stehen wir Ihnen selbstverständlich gern zur Verfügung!