Batterierecycling

Ermöglichung von mehr Recycling durch eine Steigerung der Rücknahmequoten von Batterien

Das Handelsvolumen von Gerätebatterien und Akkumulatoren in Deutschland beträgt pro Jahr ca. 50.000 Tonnen. Dies sind zum einen nicht wiederaufladbare Batterien, die am Ende ihrer Nutzungsdauer in Rücknahmesystemen erfasst und recycelt werden, und zum anderen wiederaufladbare Systeme, insbesondere auf Lithium-Ionen-Basis.

Im Jahr 2012 betrug der Anteil der jährlich in Verkehr gebrachten, wieder aufladbaren Lithiumsysteme 6.911 Tonnen, im Jahr 2017 wurden bereits 10.307 Tonnen in Verkehr gebracht, was einem Anteil von 63,8 Prozent an den Sekundärbatterien (16.184 Tonnen) entspricht. Treiber dieser rasanten Entwicklung ist neben dem technischen Fortschritt ein geändertes Kauf- und Konsumverhalten.

Das Ziel des Arbeitskreises ist es, durch eine enge Kooperation zwischen Entsorgungsunternehmen, den Betreibern von Rücknahmesystemen und allen anderen in diesem Markt agierenden Akteuren eine Steigerung der Rücknahmequoten und damit mehr Recycling zu erreichen.

Vorsitz

Claus Jüsten

INTERSEROH Pfand-System GmbH

Kontakt

Sandra Giern

Abfallbehandlung, Logistik und Sonderabfallwirtschaft